Copyright © 2018 Ihre Tierheilpraktikerin Lisa-Marie Gerhardt, Dipl.-Biologin

Bachblüten*

Bachblüten heißen übrigens nicht Bachblüten, weil sie an einem Bach wachsen, sondern sind nach ihrem Entdecker, einem englischen Arzt namens Dr. Edward Bach benannt. Genaugenommen handelt es sich bei den 38 Bachblüten um 37 Blütenessenzen und dem Wasser einer Quelle, die für ihre Heilkraft bekannt ist.

 

„Die Konzentrate heilen nicht, indem sie die Krankheit direkt angreifen, sondern indem sie unseren Körper mit den wunderbaren Schwingungen unseres höheren Selbst durchfluten, in deren Gegenwart Krankheiten wie Schnee in der Sonne dahinschmelzen.“

                                                                                                                                   Dr. Edward Bach

 

Bei der Behandlung mit Bachblüten steht das Individuum im Vordergrund und nicht die Art der Erkrankung. Dr. Bach war der Ansicht, dass sich die Gesundheit wieder einstellt, wenn die Harmonie zwischen unserem körperlichen und geistigen Selbst wiederhergestellt wird. Denn wenn das seelische Gleichgewicht aufrechterhalten wird, bleiben auch Geist und Körper gesund. Krankheit hat ihren Ursprung auf der Seelenebene.

 

Warum ausgerechnet 38 Bachblüten?

Die Antwort ist ganz einfach: Dr. Bach wollte, dass die Blüten-Konzentrate so vielen Menschen wie möglich zugänglich sind und vor allem leicht in der Anwendung. Gäbe es mehrere hundert Blüten-Konzentrate, würde dies die Auswahl der aktuell benötigten richtigen Blüte enorm erschweren.

Die Wirkung der Blüten-Konzentrate besteht darin, negative Gefühle auszugleichen - die Energie bestimmter Pflanzen steht in einem besonderen Verhältnis zur Gefühlswelt eines jeden Lebewesens.

 

Da die Blütezeit der Pflanzen nur von kurzer Dauer ist, entwickelte Dr. Bach zwei Methoden, den „Geist der Pflanzen“ einzufangen, um seinen Patienten zu jeder Zeit und an jedem Ort helfen zu können.

Bei der Sonnenmethode werden die früh am Morgen gepflückten Blüten in kristallene Gefäße mit klarem Quellwasser gelegt und drei bis vier Tage in die pralle Sonne gestellt. Das Schwingungsmuster einer jeden Blüte, die feinstoffliche Information, wird so auf natürliche Weise durch die Kraft der Sonne auf das Quellwasser übertragen.

Bei der Kochmethode werden die früh morgens gesammelten Blüten in Wasser angesetzt und Energie aus einer künstlichen Quelle zugeführt, nämlich Siedetemperatur für etwa eine halbe Stunde. Anschließend wird das erhitzte Blütenwasser für mindestens drei bis vier Stunden in die Sonne gestellt, damit die Informationsübertragung durch die Wirkung der Sonnenkraft vollendet wird.

Die Urtinkturen werden später in einer zweiten Verdünnung in Pipettenflaschen gefüllt und mit Alkohol konserviert. Die Bachblüte Rock Water, die aus Quellwasser mit Heilkraft besteht, wird lediglich in Flaschen abgefüllt.

Cherry Plum

(Kirschpflaume)

Rock Water

(Quellwasser vom

Mount Shasta)

Oak

(Eiche)

Auch in der Tiertherapie werden immer häufiger Bachblüten eingesetzt, um seelische oder emotionale Ungleichgewichte auszugleichen. Die möglichen Einsatzgebiete sind vielfältig, da die Blütenessenzen begleitend in den Bereichen Tierverhaltenstherapie, Persönlichkeitsentwicklung des Tieres, Gesundheitsfürsorge oder soziale Entwicklung des Tieres eingesetzt werden können.

Allerdings ist hier zu beachten, dass auch Bachblüten ihre Grenzen haben. Man kann mit Hilfe von Bachblüten keine Schlaftablette aus einem jungen Powerpaket machen. Ebenso sollten organische Erkrankungen oder Schmerzgeschehen, die das Verhalten des Tieres verändern können, vor Beginn einer Therapie mit Bachblüten abgeklärt werden.

Die Blütenessenzen können ergänzend und unterstützend parallel zu anderen Therapieverfahren, wie z.B. Homöopathie oder Kräutertherapie, angewandt werden.

Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Art und Schwere der Störung. Akute Geschehen benötigen keine so lange Verabreichung wie Chronische. Meist spüren die Tiere aber, ob sie die Blütenessenzen noch brauchen oder nicht. Wurde eine Mischung vorher gerne genommen oder gar verlangt, wird sie nun verschmäht oder sich von ihr abgewandt. Der Mensch vergisst dann immer häufiger seine Einnahme, wenn es so weit ist…

*Aus rechtlichen Gründen muss ich darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Therapieform um ein Naturheilverfahren handelt, dessen Wirksamkeit wissenschaftlich umstritten und von der Schulmedizin nicht anerkannt ist.